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Sep 13

Warum es sich lohnt, potentielle Probleme zu visualisieren.

Zielerreichung vorstellen – und alles ist gut??

Jahrzehntelang wurde in vielen (Motivations-) Büchern und –Programmen behauptet, es genüge, sich ein klares Ziel zu setzen und sich die Zielerreichung bildlich vorzustellen, den Rest erledige – vereinfacht ausgedrückt –  das Unterbewusstsein.

Mittlerweile gibt es eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen, die zeigen, dass derartige Übungen wirkungslos sind. Sie verschaffen vielleicht kurzfristig ein gutes Gefühl, gehen aber an der Realität vorbei.

Und was ist mit den zu erwartenden Rückschlägen?

Aus welchem Grund sollte sich aber die viel gepriesene Vorstellung, eigene Ziele zu erreichen, schlecht auswirken? Studien belegen, dass diejenigen, die über ihre wunderbare Zukunft fantasieren, schlecht auf Rückschläge vorbereitet sind. Gabriele Oettingen von der University of Pennsylvania wies nach, dass es natürlich einer optimistischen Einschätzung hinsichtlich der Erreichbarkeit eines wichtigen persönlichen Zieles bedarf. Zugleich braucht es aber auch eine realistische Einschätzung der zu erwartenden Probleme und der geeigneten Gegenstrategien.

Dazu empfiehlt sich folgende Vorgangsweise:

  1. Was wollen Sie erreichen? (Ziel)
  2. Stellen Sie sich die Zielerreichung möglichst detailliert vor.
  3. Welchen Nutzen haben Sie aus der Zielerreichung (möglichst viele Aspekte nennen!)?
  4. Welche Hindernisse auf dem Weg zum Ziel könnte es geben (möglichst viele Hindernisse nennen!)?
  5. Welche Schritte würden Sie konkret unternehmen, um die genannten Hindernisse zu beseitigen?
  6. Stellen Sie sich das Auftreten und die Beseitigung der Hindernisse möglichst detailliert vor.
  7. Beantworten und ergänzen Sie nochmal Punkt 2 – 6.

 

Der Coach Ihres Vertrauens unterstützt Sie gerne dabei!

 

Foto: pixelio.de / Rainer Sturm